Unser Kolpilngbruder Günter Hinxlage wurde in Münster zum Diakon geweiht und am am 03.12.2017 feierlich eingeführt.

Bild und Bericht aus der NWZ vom 05.12.2017 von Reiner Kramer

„Überragender“ Diakon herzlich begrüßt
ST. JOHANNES BAPTIST
Günter Hinxlage in Garrel empfangen – „Türhüter der Kirche“

Im  festlichen Hochamt, musikalisch gestaltet vom Kirchenchor St. Cäcilia   und   dem   Kolping-Gesangsteam,  ist  am  Sonntag Günter Hinxlage als Ständiger Diakon   in   der   Kirchengemeinde  St.  Johannes  Baptist in Garrel begrüßt und der Kirchengemeinde vorgestellt worden. 

Pfarrer  Paul  Horst betonte, passender könne die Premiere  nicht  sein.  Etwas Neues  werde zu  Beginn  des neuen  Kirchenjahres  am  1. Advent   begonnen,  ein  Aufbruch werde gewagt. 

In  seiner  Predigt  griff  Jugendpfarrer  Holger  Ungruhe die  griechisch-orthodoxe  Liturgie  auf,  in  der  der  Diakon die  Liturgie  mit  den  Worten „Es  ist  Zeit  für  das  Werk des Herrn“ eröffne – ein Satz, der alle angehe. Er zeige auch: Die Diakonweihe  sei  nicht  Ausdruck einer besonderen Leistung des Diakons. Es sei eine Indienstnahme  durch  Christus. 

Ungruhe  verwies  auf  die Funktion des Diakons im Einsatz für die  Armen, die Kranken und Einsamen. „Der erste Platz  des  Diakons  ist  nicht hinter dem Altar, sondern bei den Menschen“, sagte Ungruhe.  Er  sei  dort,  wo  uns  heute auch Not begegnet. Die Sorge um  die  Armen  sei  der  Kirche so  wichtig,  dass  sie  nicht  aus dem  Blick  verloren  werden dürfe. Der Diakon möge „Türhüter“  der  Kirche  sein,  der den Blick nach draußen richte, dorthin, wo die Menschen seien. 

Pfarreiratsvorsitzende  Brigitte  Rolfes  erinnerte  an  den Werdegang und  betonte  das vielfältige  ehrenamtliche  Engagement Hinxlages   sowie seiner Frau Ina, zollte Respekt für die fast fünfjährige Ausbildung zum Diakon im Zivilberuf und  begrüßte  ihn  im  Namen  der  Pfarrgemeinde.  Dechant Michael Borth betonte, Hinxlage sei alleine schon von seiner  Größe  her  ein  „alle überragender   Diakon“.   „In dieser Kirche tätig zu sein, ist nach wie vor eine große Freude“, betonte Borth.  

Beim anschließenden Empfang  im  Johannes-Haus  nahm   Hinxlage   zahlreiche Glückwünsche entgegen.