Ein kleines persönliches Fazit vom 16. Kolping Jugendtag und 104. Kolpingtag.

Diese Gedanken dürfen gerne im Gästebuch ergänzt werden.

Freitagmorgen: Pastorenbusch, die Aufbauarbeiten für den Kolpingjugendtag gehen allmählich in die Endphase. Nur es fehlt noch ein fleißiger Helfer für die Nachtwache, wahrlich kein Traumjob. Da kam Kolpingbruder Bernd des Weges und fragte, ob noch etwas zu tun sei. Für den Aufbau nicht, aber für die Nachtwache. Keine Diskussion, keine Überredung, die Zusage stand und die Nachtwache war komplett.
Anpacken wo andere noch diskutieren, das ist Kolping, das ist das Schönste.

Samstagnacht: Disko-Zeit im Pastorenbusch. Die Stimmung war gut aber wegen des Dauerregens am Abend nicht auf Disko eingestellt. 22:30 kam ein leicht betrübter Günter an und wollte die Schaummaschine wieder unverrichteter Dinge wieder mitnehmen. Schaumparty - bei diesem Wetter? Niemals. Egal, die Technik ist da, die Jugendlichen waren da. Also ging es dann los und alle Jugendlichen waren mit Begeisterung dabei. Und auch die Minie von Günter hellte sich auf und er verließ den Pastorenbusch als größter und glücklichster Schaumschläger aller Zeiten.
Wo Helfen nicht nur den geholfenen sondern auch den Helfern Freude bereitet, das ist Kolping, das ist das Schönste.

Sonntagmorgen: Regen auf den Festplatz. Verlegung der Eröffnungsreden vom Festplatz in die Sporthalle. Dazu ein Kommentar aus unserem Gästebuch: "Besonders beeindruckt haben wir registriert, mit welcher Ruhe und Gelassenheit Ihr den "Umzug" vom Festplatz in die Sporthalle abgewickelt habt." (Klaus Hanschen)
Leistung anderer neidlos loben und anerkennen, das ist Kolping, das ist das Schönste.

Sonntagmittag Essen in der Mensa. Treffen eines alten Bekannten. Unsere ehemalige Präses Michael Kenkel setzte sich zu uns an den Tisch und wir unterhielten uns über alte aber auch neue Zeiten. Eine wirkliche schöne Begegnung nachdem wir uns seit Jahren nicht mehr gesehen hatten.
Alte Freunde und Bekannte nicht vergessen, das ist Kolping, das ist das Schönste.

Sonntagnachmittag I: Cafe und Kuchen in der Mensa. Wir kommen mit Leuten aus anderen Kolpingsfamilien ins Gespräch. Hat der Kolpingtag die richtige Struktur, oder war früher alles Besser? Wir bleiben unterschiedlicher Meinung, gehen aber freundschaftlich auseinander.
Andere Meinungen zulassen und freundschaftllich verbunden sein, das ist Kolping, das ist das Schönste.

Sonntagnachmittag II: Umzug durch die Gemeinde. Alles wurde festlich geschmückt, viele Zuschauer stehen am Straßenrand und jubeln den Kolpingsfamilien zu, feiern mit uns ein großes Fest. Mehrere Zuschauer beköstigen sogar noch die Teilnehmer mit kleine oder großen Getränken.
Ungefragt unterstüzten und motivieren, das ist Kolping, das ist das Schönste.

Treu Kolping